Bali ... Insel der Götter ... mit göttlichen Rezepten ...


  1. Hähnchen in roter Soße
  2. Gebratenes Hähnchen
  3. Curry-Hähnchen
  4. Indonesische Hühnersuppe
  5. Sate - Hühnerfleischspieße
  6. Indonesische Frühlingsrollen
  7. Mie
  8. Soße Pangsit Goreng
  9. Erdnusssoßen
  10. Sambal hajak
  11. Sambal oelek
  12. Nasi Goreng (vegetarisch)
  13. Nasi Goreng
  14. Kokosnussreis
  15. Rindfleisch scharf

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Hähnchen in roter Soße (Ayam bumbu rujak)

1 Kg Hähnchen, 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 5 Kemirienüsse, 1 Tl. Sambal Oelek, 2 Tl. Ketumbar (Koriander), 1 Tl. Kunyit (Gelbwurz), 1 Fingerlänge Sereh (Zitronengras), 3 dünne Scheiben Ingwer, 1 Tl. Laos, 2 Zitronenblätter, Salz, 1 Tl. Zucker, 1 Dose Kokosmilch, 2 El. Öl

Hähnchen in kleine Teile zerlegen, Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Kemirienüsse zermahlen. Zwiebeln und Knoblauch im Öl glasig dünsten, Hähnchen darin anbraten. Gewürze dazugeben und kurz weiterbraten, dann mit Kokosmilch ablöschen. Das Hähnchen solange kochen, bis das Fleisch weich und die Flüssigkeit fast ganz eingekocht ist.

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Gebratenes Hähnchen (Ayam Goreng)

1 Hähnchen, 1 daumendickes Stück Tamarinde, 1 El. Koriander. 1/2 Tl. Pfeffer, 1 große Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 Tl. Kunyit (Gelbwurz), Salz, 100 ml Wasser,  Öl zum Braten Für die Sauce, 100 g Butter oder Margarine, 4 El. Sojasauce, 1 Zitrone 

Hähnchen in kleine Stücke zerlegen. Tamarinde in Wasser kneten, bis sie sich auflöst; danach sieben Zwiebel und Knoblauch fein hacken und mit allen Gewürzen und dem Tamarindensaft zur Marinade verrühren Hähnchenstücke in der Marinade ca. 30 Min. ziehen lassen, danach dann im Öl braten. Butter in einer Pfanne zerlassen, Sojasauce und gebratene Hähnchenteile dazugeben Zitrone achteln und das Hähnchen damit anrichten.

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Curry-Hähnchen

1 Hähnchen, 1 Zwiebel, 1 Tl. Trassi (indonesische Krabbenpaste), 2 Tl. Kurkuma; gemahlen, 1 Tl. Laoswurzel; gemahlen, 1 Tl. Zitronengras ("Sereh") gemahlen, 3 El. Butter, Pfeffer, Salz, 5 El. Ketjap (indonesische Sojasauce)

Die geschälte Zwiebel fein würfeln. Das Hähnchen in Stücke zerteilen. Zwiebel, Trassi, Kurkuma, Laoswurzel und Zitronengraspulver zusammen fein zerreiben bzw. zerdrücken. In einer großen Pfanne die Butter erhitzen und darin die feinzerriebene Gewürzmischung unter ständigem Rühren 5 Minuten anbraten. Die Gewürzmischung in der Pfanne lassen. Die Hähnchenteile mit Pfeffer und Salz einreiben und in einem anderen Topf mit soviel kaltem Wasser aufsetzen, dass sie nicht ganz bedeckt sind. 30 Minuten kochen lassen. Die Hähnchenteile aus der Brühe nehmen, die Brühe aufbewahren. Die gekochten Hähnchenteile zu der angebratenen Gewürzmischung geben und rundherum braun braten. Die Sojasauce (Ketjap) sowie 2 Tassen von der Hühnerbrühe zufügen. Noch 20 Minuten sanft schmoren lassen. Zubereitungszeit ca. 80 Minuten.

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Indonesische Hühnersuppe

250 g Hähnchenbrustfilet, 750 ml Hühnersuppe, 2 rote Paprikaschoten, 250 g Tofu, 1 Dose Bambusschösslinge (540 ml), 1 Stiel Zitronengras (gibt's in Asienläden), 1 El. Öl, 1 El. Schlagsahne, 2 El. Essig, 2 El. Sojasauce, 75 g Glasnudeln, Salz · Pfeffer, Tabasco!!, 2 El. Zucker

Das Hähnchenbrustfilet waschen und in kochender Suppe 15 Minuten gar ziehen lassen. Inzwischen Paprika putzen, waschen, vierteln und schräg in schmale Streifen schneiden. Tofu würfeln. Bambus in dünne Scheiben schneiden. Nach Belieben in Blumenform ausstechen. Zitronengras waschen und in kleine Stücke schneiden. Hähnchenfilet aus der Suppe nehmen und in mundgerechte Stücke schneiden. Öl erhitzen. Paprika und Zitronengras darin leicht andünsten. Sahne, Essig und Sojasauce zufügen. Hühnersuppe dazu giessen und aufkochen. Tofu, Bambus, Hähnchenfilet und Glasnudeln zufügen. Bei schwachen Hitze 2 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Tabasco und Zucker abschmecken.

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Hühnerfleischspieße (Sate Ayam)

750 g Hühnerbrüste, 2 Rote Chilis ooder 1/2 Tl. Sambal ulek, 2 mittlere Zwiebeln; grob gehackt, 3 Tl. Ingwer; frisch, fein gehackt, 2 El. Zitronensaft, 1 1/2 Tl. Salz, 2 El. helle Sojasauce, 2 El. Dunkle Sojasauce, 2 El. Sesamöl, 2 El. Palmzucker; ersatzweise schwarzer oder brauner Zucker, 125 ml Dicke Kokosmilch

Kokosmilch: 250 g Kokosflocken in einer Schüssel mit 250 ml heißem Wasser überbrühen und auf lauwarm abkühlen lassen. Dann mit der Hand eine Weile gut durchkneten und durch ein feines Sieb oder Tuch abgießen, dabei kräftig pressen. Zur Herstellung von "dünner Kokosmilch" wird dieser Vorgang mit weiteren 250 ml heißem Wasser wiederholt, sozusagen ein "zweiter Aufguss" gemacht.

Huhn: Das Huhn entbeinen und die Haut abziehen. In Würfel schneiden. Im Elektromixer die entkernten, grob gehackten Chilis, Zwiebeln, Ingwer, Zitronensaft, Salz und Sojasauce pürieren, in eine Schüssel gießen, Öl und Zucker einrühren. Die Hühnerwürfel zugeben und in der Marinade wenden, bis sie ganz damit überzogen sind. Zugedeckt eine Stunde oder über Nacht marinieren. Das Rezept ergibt eine reichliche Menge Marinade, Basis für eine Sauce, die zu dem Sate gereicht wird. Die Hühnerwürfel auf Bambusspießchen (hier reichen auch unsere gewöhnlichen Holzspießchen) stecken, die zuvor 1-2 h in kaltem Wasser eingeweicht wurden. Mindestens die Hälfte der Spießchen soll am stumpfen Ende frei bleiben. Über der Kohlenglut 5 cm entfernt etwa 5-8 min. grillen, bis die Hühnerstücke kross und braun sind. Während des Grillens einmal auf jeder Seite mit zusätzlichem Öl bepinseln. Die übrige Marinade in einen kleinen Topf gießen, die dicke Kokosmilch zugeben, bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren simmern, bis sie glatt und eingedickt ist. In einer kleinen Schüssel zu dem Sate servieren.

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Indonesische Frühlingsrollen Lumpia

Für die Hüllen: 5 Eier, 375 ml kaltes Wasser, 1/2 Tl. Salz, 2 El. Öl, 250 g Mehl, 

Für die Füllung: 3 El. getrocknete Wolkenohrpilze, 250 g China- oder Weißkohl, 100 g Bambussprossen, 1 größere Zwiebel, 3 Frühlingszwiebeln, 2 El. neutrales Öl, 1 El. Sesamöl, 1 geh. El. gehackte Ingwerwurzel, 1 geh. El. gehackter Knoblauch, 250 g Hackfleisch, 150 g Bohnensprossen, 1 El. Sherry, 1 El. Sojasauce, Salz, Pfeffer, ein wenig Zucker

Zunächst für den Teig die Eier mit dem kalten Wasser verquirlen, dabei aber nicht schaumig schlagen. Salz, Öl und schließlich Mehl hinzufügen und so lange mit dem Rührbesen schlagen, bis sich alles zu einem glatten Teig verbunden hat. Eine halbe Stunde quellen lassen. In einer möglichst beschichteten Pfanne von 18 - 20 cm Durchmesser äußerst dünne Crêpes backen. Die Pfanne dafür mit Öl auspinseln, doch die Crêpes blass halten. Tipp: Dies kann bereits am Vortag geschehen. Die Teighüllen aufeinandergestapelt, in Folie verpackt, vor dem Austrocknen schützen. Für die Füllung die Pilze mit kochendem Wasser überbrühen, eine halbe Stunde einweichen. In der Zwischenzeit den Kohl und die Bambussprossen in schmale Streifen schneiden. Die große Zwiebel fein hacken, die Frühlingszwiebeln in 1 cm breite Ringe schneiden. Die Pilze grob hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen. Ingwer und Knoblauch mit der feingehackten Zwiebel darin andünsten. Das Fleisch hinzufügen und auf starkem Feuer nunmehr krümelig braten. Dabei ständig rühren, damit nichts ansetzt oder zu braun wird. Die Pilze, Kohl und Bambus dazugeben. 1 min. unter Rühren braten, bevor Bohnensprossen und Frühlingszwiebelchen hinzugefügt werden. Schließlich mit Sherry, Sojasauce, Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Nochmals auf starkem Feuer unter Rühren alles mischen und beiseite stellen. Bevor serviert werden soll, je 2 gut bemessene El. Füllung in die Hüllen packen, dabei zunächst rechts und links einen Rand einschlagen, bevor die Hülle über die Fülle geklappt und der Crêpe aufgerollt wird. Die Rollen sollten etwa 12 cm lang und 5 - 6 cm breit sein und überall gut geschlossen. Am besten mit etwas Eiweiß zukleben. Die Frühlingsrollen schwimmend in heißem Öl goldbraun und knusprig braten. Ergibt ca. 25 Stück.

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Mie (Nudelsuppe mit Einlage)

4 Schalotten, 2 Knoblauchzehen, Frischer Ingwer 4 cm, 2 Möhren, 100 g Weißkohlblätter, 1 Rote Chilischote zum Garnieren, 2 El. Sojaöl, 1.5 l Hühnerbrühe, 225 g Hackfleisch, 1 Eiweiß, 1 El. Maismehl, 1 Tl. Gemahlener Koriander, Weißer Pfeffer, Salz, 100 g Dünne Eiernudeln-Mie, 1 El. Ketjap manis (süße Sojasauce), 6 El. Röstzwiebeln

Schalotten und Knoblauch schälen und klein hacken. Ingwer schälen und fein raspeln. Möhren putzen, schaben und sehr fein stifteln. Kohlblätter waschen, trocken schütteln und in ein Zentimeter breite Streifen schnei- den. Chilischote waschen, der Länge nach halbieren, Stiele und Kerne her- auslösen. Die Hälften schräg in feine Streifen schneiden. Vorsicht, sind sehr scharf, nicht in die Nähe der Augen bringen. Streifen in Eiswasser legen und beiseite stellen. Öl in einem großen Topf erhitzen. Schalotten, Knoblauch und Ingwer zwei bis drei Minuten bei mittlerer Hitze darin dünsten. Einen Esslöffel Mischung abnehmen und beiseite stellen. Die Möhrenstifte dazugeben und etwa fünf Minuten mitbraten, dann die Kohlstreifen untermischen und nach weiteren drei Minuten mit den anderthalb Litern Hühnerbrühe ablöschen. Alles gut verrühren und erneut zum Kochen bringen. Inzwischen Rinderhackfleisch in eine Schüssel geben. Einen Esslöffel der abgekühlten Mischung, Eiweiß und Maismehl hinzufügen. Mit Koriander, Pfeffer und Salz würzen und zu einem Teig verkneten. Etwa 20 walnuss- große Bällchen formen. Wenn die Suppe kocht, die Fleischbällchen einlegen, dabei die Hitze stark verringern. Fleischbällchen vier bis fünf Minuten ziehen lassen. Am Schluss die Nudeln hineingeben und bissfest garen. Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit Kecap manis und Salz abschmecken. Die Chilistreifen ab- tropfen lassen. Suppe mit Chilistreifen und Röstzwiebeln bestreuen. Zubereitung: ca. 40 Minuten.

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Soße Pangsit goreng

2 Knoblauchzehen, 1 Stck. Ingwerwurzel feingehackt, 4 El. Tomatenketchup, 1/2 Tl. Sambal Oelek, 3 El. süße Sojasauce (Ketjap Manis), 1 Prise Glutamat

Knoblauchzehen und Ingwerwurzel fein hacken und mit Tomatenketchup, Sambal Oelek, süßer Sojasauce (Kecap Manis) und (1 Prise Glutamat) verrühren.

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Erdnusssoße I.

120 g Erdnüsse, 2 Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 1 Tl. Trassi (indonesische Krabbenpaste), 1 El. Zitronensaft, 1 Tl. brauner Zucker (bzw. Palmzucker), 1 El. Pflanzenöl, Salz, Chilipulver

Das Fleisch in kleine, mundgerechte Stücke schneiden. In der mit zerdrückten Schalotten, Knoblauch und Chili vermengten Sojasauce mindestens 2 Stunden oder über Nacht marinieren. Danach die Stückchen auf Bambus- oder dünne Metallspieße stecken, pro Spieß ungefähr 5 Stücke. Auf beiden Seiten je 5-8 Minuten grillen. Für die Sauce rösten Sie die Erdnüsse in Öl und zerstoßen sie danach feinpulvrig. Schalotten, Knoblauch und Trassi zerdrücken, das Chilipulver und Salz zufügen. Etwas Öl in einem Topf erhitzen, die Masse kurz darin dünsten und mit Wasser ablöschen. Sobald das Wasser kocht, die geriebenen Erdnüsse, Zitronensaft und Zucker dazutun und gut umrühren, abschmecken und, falls nötig, salzen. Sprudelnd weiterkochen lassen, bis die Sauce dick ist (nach etwa 3 Minuten). Die Sates auf einer Platte anordnen, die Sauce darüber gießen und nach Wunsch mit gebratenen Zwiebelwürfeln bestreuen. Anmerkung #1: Auf gleiche Weise kann man auch Hähnchenbrust (Sate ajam) oder Schweinelende (Sate babi) zubereiten. Anmerkung #2: Statt die Erdnüsse selbst zu rösten und zu zermörsern, greife ich der Einfachheit halber meist auf Erdnusscreme zurück. Die Erdnusscreme wird dann aber gleich nach dem Ablöschen zugegeben und dann langsam gemeinsam mit den anderen Zutaten unter ständigem Rühren erwärmt.

Erdnusssauce II.

2 Schalotten, 3 Knoblauchzehen, 200 g geröstete Erdnusskerne, 4 El. Ketjap manis (süße Sojasauce), 1 Tl. Sambal ulek, Saft von 1/2 Zitrone, 3 Tl. Palmzucker, 6 El. Erdnussöl davon 3 zum Braten, 200 ml ungesüßte Kokosmilch

Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken. Erdnusskerne im Mixer pürieren oder im Mörser zerstoßen. Die vorbereiteten Zutaten mit Ketjap manis, Sambal ulek, dem Zitronensaft und mit Palmzucker zu einer Paste verarbeiten. Öl in einem Pfännchen erhitzen. Erdnusspaste bei mittlerer Hitze darin 2-3 Minuten anbraten. Mit Kokosmilch oder Wasser ablöschen. Die Hitze reduzieren und unter ständigem Rühren 2-3 Minuten köcheln lassen. Wenn die Sauce zu fest wird, etwas Wasser dazugeben. Erdnusssauce auf vier Teller verteilen, jeweils 10 fertige Spießchen darin wenden und sofort servieren. Indonesier essen dazu gerne Reis in Bananenblättern.

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Sambal hajak

80 g Thailändische rote Chilis, 80 g Zwiebeln feingeschnitten, 4 Knoblauchzehen, 3 El. Erdnussöl, 30 g Erdnüsse grob gehackt, 1 El. Trassi - Garnelenpaste, 1/2 El. Laos-Pulver, 1 Tl. Salz, 5 El. Tamarindensaft, 2 El. Palmzucker oder brauner Zucker

Die Chilis mit den Zwiebeln und dem Knoblauch im Mixer zu einer glatten Paste pürieren. Das Erdnussöl in einem kleinen Topf erhitzen, die Masse aus dem Mixer hineingeben und unter ständigem Rühren bei schwacher Hitze etwa 5 Minuten braten. Vorsicht: sie sollte dabei nicht bräunen. Die Erdnüsse, Trassi, Laos-Pulver und Salz beigeben und unter Rühren so lange weiterbraten, bis alle Zutaten harmonisch miteinander verbunden sind. Tamarindensaft und Zucker zufügen, ständig weiterrühren und so lange köcheln lassen, bis ein durchgebratenes und rötlichbraunes Sambal entstanden ist, aus dem das Öl austritt. Erkalten lassen und kalt servieren.

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Sambal Oelek

250 g Frische rote Chilies, 1 Tl. Salz, 1 Tl. Weicher brauner Zucker

Die Indonesien bereiten u.a. eine Reihe von auf Chili basierenden Appetithappen zu, die sie Sambals nennen. Sie stehen in kleinen Schalen auf dem Tisch. Manche sind äußerst scharf, weil die Chilisamen darin belassen wurden; alle sind hocharomatisch. Die Indonesier verwenden einen tabascoähnlichen Chili namens Lombok für Sambal, aber man kann stattdessen andere kleine rote Chilis einsetzen. Das Grund-Sambal ist sehr einfach zu machen: Eine schwere Bratpfanne erhitzen, Chilis auf mäßiger Hitze trocken rösten, abkühlen lassen. Fein zerhacken, mit dem Salz und Zucker zu einer festen Paste zerhacken. Man kann die Chilisamen herausnehmen oder, wenn man ein wirklich feuriges Gewürz will, darin lassen. Das Sambal hält sich in einer Dose im Kühlschrank etwa eine Woche. Um andere Sambals herzustellen, braucht man Zutaten wie Trassi oder Blachan, eine feste Paste aus mürben Garnelen, und Candlenüsse.

Sambal Oelek aus rohen Chilis

20 rote Chilis, Essig oder Tamarindensaft, 1 1/2 Tl. Salz

Die Chilis waschen und im ganzen (mit Samen und Scheidewänden) in den Mixer geben. Nur so viel Essig oder Tamarindensaft zugießen, dass die Messer sich beim Pürieren gerade noch drehen. Salzen und in sterilisierte Gläser abfüllen und kühl aufbewahren. (Lässt sich gut einfrieren)

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Nasi Goreng vegetarisch

200 g Langkornreis, Salz, 4 Schalotten, 2 Knoblauchzehen, 1/4 Tl. Terasi-Garnelenpaste, 1 El. Kokosöl, 4 El. Öl zum Reis braten, 4 Eier, 3 El. Ketjap Manis (süße Sojasauce), 1 El. Tomatenketchup, 2 Tl. Sambal Ulek, 1 Zweig Koriandergrün frisch

Den Reis waschen, bis das Wasser klar bleibt, dann in einem Topf mit fest schließendem Deckel in 375 ml Salzwasser aufsetzen. Sobald das Wasser kocht, die Hitze stark verringern und den Reis bei schwacher Hitze zugedeckt 15 bis 20 Minuten garen. Wenn alles Wasser aufgesogen ist und die Oberfläche trocken ist, den Topf vom Herd nehmen. Reis vor der Weiterverarbeitung etwa 10 Minuten zugedeckt quellen lassen. Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken. Terasi mit dem Löffelrücken zerdrücken. In einer Pfanne ein Esslöffel Öl erhitzen. Die Eier aufschlagen und bei mittlerer Hitze vier Spiegeleier braten, salzen und beiseite stellen. Wenn der Reis gar ist, das restliche Öl in der Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Schalotten, Knoblauch und Terasi glasig dünsten. Den Reis hinzufügen und bei starker Hitze etwa drei Minuten rührend braten. Dann Ketjap Manis, Tomatenketchup und Sambal Oelek unter den Reis mischen und alles unter ständigem Rühren in weiteren drei Minuten Fertiggaren. Den gebratenen Reis auf vier Teller verteilen und auf jeder Portion ein Spiegelei legen. Nach Belieben mit frischem Koriandergrün bestreuen und mit Gurkenscheiben, Röstzwiebeln oder Krabbenchips (Krupuk) verzieren. Zubereitung: ca. 45 Minuten.

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Nasi goreng istimewa

200 g Langkornreis, Salz, 250 g Rindfleisch oder Geflügelfilet, 4 Schalotten, 2 Knoblauchzehen, 1/4 Tl. Terasi- Garnelenpaste, 100 g Chinakohl, 1 große Möhre, 100 g Frische Erbsen enthülste, 100 g Sojabohnenkeimlinge frische, 200 g Gegarte Garnelen geschält, 4 El. Kokosöl, 3 El. Ketjap manis (süße Sojasauce), 1 El. Tomatenketchup, 2 El. Sambal Ulek

Den Reis waschen, bis das Wasser klar bleibt, dann in einem Topf mit fest schließendem Deckel in 375 ml Salzwasser aufsetzen. Sobald das Wasser kocht, die Hitze stark verringern und den Reis bei schwacher Hitze zugedeckt 15 bis 20 Minuten garen. Wenn alles Wasser aufgesogen ist und die Oberfläche trocken ist, den Topf vom Herd nehmen. Reis vor der Weiterverarbeitung etwa 10 Minuten zugedeckt quellen lassen. Inzwischen das Fleisch kalt abbrausen, abtrocknen und quer zur Faser in feine Streifen schneiden, Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken. Terasi mit dem Löffelrücken zerdrücken. Chinakohl putzen, waschen und in etwa ein Zentimeter breite Streifen schneiden. Möhre putzen, schälen, waschen und in streichholzfeine, etwa fünf Zentimeter lange Stifte schneiden. Erbsen, Sojabohnenkeimlinge und Garnelen nacheinander in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Öl in der Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Nach und nach das Fleisch darin unter Rühren etwa zwei Minuten bei starker Hitze anbraten. Garnelen dazugeben und eine weiter Minute mitbraten. Wieder heraus- nehmen. Schalotten und Knoblauch glasig dünsten. Die Erbse einrühren und etw. fünf Minuten vorgaren (ist bei TK nicht nötig). Möhrenstifte hinein- geben und etwa zwei Minuten rührend braten. Das restliche Gemüse hinzu- fügen und unter ständigem Rühren weitere zwei Minuten dünsten. Schließlich den Reis unter das Gemüse mischen und gut durchbraten. Das Gericht mit Ketjap manis, Tomatenketchup, Sambal ulek und Salz würzen. Alles vermengen und unter ständigem Rühren nochmals zwei bis drei Minuten garen. Zum Servieren jeweils eine Portion Nasi goreng istimewa fest in die chinesische Reisschale drücken und auf einen Teller stürzen. Mit Omelett- streifen, Gurkenscheiben, knusprigen Röstzwiebeln und Krabbenbrot (Krupuk) könnt Ihr nach Belieben den gebratenen Reis appetitanregend verzieren. Tip! Am besten kochst Du den Reis am Vortag, damit er bei der Weiterverarbeitung schön trocken ist. Dieses Gericht ist hervorragend geeignet, um Geflügel- und Fleischreste aufzubrauchen. Lass Dir bei den Gemüsezutaten Deiner Phantasie freien Lauf. Variante: Gebratene Nudeln (Bakmie goreng) Nimm anstelle von Reis 250 g Eiernudeln (Mie). Nudeln in kochendem Wasser geben. Nester auseinanderziehen. Die Kochzeit richtet sich nach der Nudelart (Kochanweisung auf der Packung beachten). Abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und wie im Rezept beschrieben weiter zubereiten. Beilagentipp: Omelettstreifen Zwei Eier gründlich verquirlen. In einer geölten Pfanne Omeletts backen. Erkalten lassen und in feine Streifen schneiden. Reis, Nudeln oder Suppen damit verzieren. Zubereitung: ca. 45 Minuten.

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Kokosnuss-Reis (Nasi uduk)

150 g Basmati-Reis, 250 ml Wasser, 250 ml Kokosmilch, 1 Zitronengras-Stängel, 1 Salam-Blatt ( indonesischer Lorbeer), 10 g Frischer Ingwer; am Stück

Nasi Uduk ist eine typische Beilage zur indonesischen Reistafel. Für die Garnitur mit je einem Ei ganz dünne Pfannkuchen backen, sofort rollen und in Rädchen schneiden; die Schalottenstreifen fritieren. Den Reis in Kokosmilch und Wasser zusammen mit den Gewürzen weich kochen. Die vorbereiteten Zutaten für die Garnitur (2 Eier, 50 g Erdnüssen, 30 g Schalottenstreifchen, Frische Korianderblätter) über den angerichteten Reis streuen.

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Rindfleisch scharf (Rendang-Padang)

500 gr. Rindfleisch, 5 Schalotten, 3 Knoblauchzehen, etwas Öl, 2 cm frische Ingwer, ½ l Kokosnussmilch, 3 Eßl. Sambal Olek, 1 Stk. Zitronengras, 3-4 Zitronenblätter

Kokosnussmilch mit einem ½ l Wasser zum kochen bringen. Das Rindfleisch etwa in Gulasch große Stücke schneiden und in die kochende Kokosnussmilch geben. Bei kleiner Hitze kochen lassen. Alle Gewürze außer Zitronenblätter und Öl mit einem Pürierstab oder elektrischen Zerkleinerer mischen. Die zerkleinerten Gewürze mit etwas Öl in der Pfanne anbraten (3-4 min). Die angebratenen Gewürze und die Zitronenblätter zu dem kochenden Rindfleisch geben. Alles zusammen kochen, bis das Rindfleisch gar ist und eine dicke Soße entstanden ist. Fertig! Mit Reis servieren.

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